Treppenhausreinigung: Wie oft ist sinnvoll und was gehört dazu?
Von Team Modus · · ca. 6 Minuten Lesezeit

Die Stufen sind frisch gewischt. Trotzdem sieht der Eingangsbereich am nächsten Nachmittag wieder schmutzig aus, während das oberste Podest fast unbenutzt wirkt. Ein einziger Turnus für das ganze Treppenhaus passt deshalb nicht immer zur tatsächlichen Nutzung.
Bei der Treppenhausreinigung sollten Häufigkeit und Leistungsumfang zusammen geplant werden. Für Hausverwaltungen und Eigentümer im Allgäu kommt im Winter eine weitere Frage dazu: Wie geht der Plan mit eingetragenem Schneematsch und Streugut um?
Wie oft sollte ein Treppenhaus gereinigt werden?
Einen passenden Abstand erkennt man an der Nutzung und am Zustand zwischen zwei Terminen. Für ein kleines Wohnhaus kann eine wöchentliche Reinigung als Ausgangspunkt dienen. Das ist ein Planungsbeispiel, keine allgemeine Vorgabe. In einem Gebäude mit vielen Besuchern kann der Eingang schon früher wieder eine Reinigung brauchen.
Schauen Sie vor allem auf die Tage vor dem nächsten Termin: Liegt dann noch loser Schmutz in den Ecken, klebt der Boden oder sind die Matten voller Steinchen? Besprechen Sie diese Beobachtungen mit der Reinigungsfirma. Oft ist es sinnvoller, den Eingang häufiger zu bearbeiten als sämtliche Etagen im selben Abstand.
Was zur laufenden Treppenhausreinigung gehören kann
Das ist ein möglicher Leistungsumfang. Welche Positionen zu Ihrem Auftrag gehören, muss im Angebot stehen. Ein sauberer Boden sagt noch nichts darüber aus, ob auch Handläufe oder Fensterbänke vereinbart waren. Bei Modus wird die Unterhaltsreinigung nach einem festen Reinigungsplan abgestimmt.
- Lose Verschmutzung auf Stufen, Podesten und im Eingangsbereich entfernen.
- Geeignete Bodenflächen passend zum Belag feucht reinigen, einschließlich zugänglicher Ränder und Ecken.
- Handläufe und vereinbarte Griffbereiche reinigen.
- Schmutzfangmatten absaugen und den Bereich darunter nach Vereinbarung mitbearbeiten.
- Griffspuren an der Eingangstür und an vereinbarten Glasflächen entfernen.
- Zugängliche Fensterbänke, Sockelleisten und weitere Ablagen im festgelegten Abstand reinigen.
Eingang und obere Etagen getrennt betrachten
Der meiste Schmutz kommt durch die Haustür. Im Eingang bleiben Nässe und Straßenstaub zurück, danach verteilen sich feine Rückstände auf den Laufwegen. Der Bereich direkt hinter der Tür braucht deshalb häufig mehr Aufmerksamkeit als ein selten genutzter Kellerzugang.
Ein brauchbarer Plan benennt diese Bereiche einzeln. Zum Beispiel kann er für den Eingang einen zusätzlichen Kontroll- oder Reinigungstermin vorsehen, während die oberen Podeste im bisherigen Turnus bleiben. Prüfen Sie nach der ersten Zeit gemeinsam, ob die Aufteilung passt. So wird aus einer pauschalen Vereinbarung ein Plan für das konkrete Haus.
Im Allgäuer Winter den Plan anpassen
Wer mit nassen Schuhen und Streugut ins Haus kommt, hinterlässt andere Rückstände als im Sommer. Eine Schmutzfangmatte hilft nur, solange sie selbst noch Schmutz aufnehmen kann. Deshalb gehört ihr Zustand zur Abstimmung über den Winterbetrieb.
Klären Sie frühzeitig, wer bei starkem Schmutzeintrag Bescheid gibt und wie ein zusätzlicher Einsatz beauftragt wird. Auch die Frage, ob der Eingang vorübergehend häufiger gereinigt wird, lässt sich vorher beantworten. Der Winterdienst auf Außenflächen ist eine eigene Aufgabe und sollte separat geklärt werden.
Fenster und alte Beläge sind eigene Positionen
Treppenhausfenster werden in der Regel in anderen Abständen gereinigt als die Stufen. Halten Sie deshalb fest, welche Glasflächen im laufenden Auftrag enthalten sind und wann eine vollständige Fensterreinigung vorgesehen ist. Griffspuren an der Eingangstür sind ein anderer Aufwand als sämtliche Fenster über mehrere Etagen.
Bleibt ein Boden trotz passender laufender Reinigung stumpf oder ungleichmäßig, sollte zuerst die Ursache geprüft werden. Möglich sind fest haftender Schmutz, Rückstände von Pflegemitteln oder ein bereits verschlissener Belag. Mehr Reinigungsmittel löst diese unterschiedlichen Probleme nicht. Unser Ratgeber zum Unterschied zwischen Unterhalts- und Grundreinigung erklärt, wann ein eigener Reinigungsgang sinnvoll sein kann.
Diese Absprachen erleichtern den Alltag
Benennen Sie einen Ansprechpartner für Rückmeldungen und regeln Sie den Zugang zum Gebäude. Die Reinigungskräfte sollten wissen, welche Flächen frei sein müssen und wie mit abgestellten Gegenständen umgegangen wird. Für die Bewohner ist ein bekanntes Zeitfenster hilfreich, damit niemand unmittelbar nach dem Wischen unnötig über die gereinigten Flächen läuft.
Zum schriftlichen Plan gehören auch Vertretung und Rückmeldung bei ausgefallenen Terminen. Wie sich Tätigkeiten und Intervalle festhalten lassen, zeigen wir am Beispiel eines Leistungsverzeichnisses für die Büroreinigung. Die Aufteilung nach Bereich, Tätigkeit und Häufigkeit lässt sich auf ein Treppenhaus übertragen.
Wir sehen uns Ihr Treppenhaus in Kempten, Sonthofen oder der Umgebung an und stimmen den Umfang mit Ihnen ab. Über die Kontaktseite können Sie eine kostenlose Besichtigung vereinbaren.